Was die Schweden bewegt: Elche und Alkohol


Als ich es das erste Mal hörte, musste ich kurz schmunzeln, vergaß es aber bald wieder. Aber inzwischen wurde es mir von so vielen Menschen zugetragen – sogar meine Schwedischlehrerin erzählte die Geschichte im Kurs – dass ich mich langsam frage, ob ich die Wichtigkeit dieses Ereignisses nicht anfangs unterschätzt habe…

Was war passiert? Letzte Woche verirrte sich eine Elchkuh in einen Göteborger Villenvorort und fraß sich am Fallobst unter einem Apfelbaum satt. Leider hatten die Äpfel bereits einen gewissen Reifegrad überschritten und was die Elchkuh da fraß, hätte Medelsvensson teuer im staatlichen Alkoholmonopolgeschäft Systembolaget kaufen müssen. Und es zeigt sich, dass der schwedische Staat den Alkoholkonsum nicht zu unrecht so stark kontrolliert: Die schwergewichtige Dame war danach so betrunken, dass sie auf den Apfelbaum kletterte und nicht wieder herunterkam. Die Rettungsversuche der Anwohner scheiterten, es musste erst der Rettungsdienst mit einem Kran kommen.
Am nächsten Morgen hatte die Lady – allzumenschlich – einen Kater und war dementsprechend mies gelaunt…

Hier der Bericht aus den Abendnachrichten – zwar auf Schwedisch, aber die Bilder sprechen für sich:

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