Seit sechs Monaten in Schweden – II


Byråkrati – Bürokratie
Hielt sich bisher eigentlich in Grenzen. Die wichtigen Schritte – Skatteverk und Migrationsverk – verliefen erfreulich zügig und komplikationsfrei. Übrigens ist Papier in Schweden geduldiger, als wir dachten. Als Jonas beispielsweise seine Bewerbungen fürs Studium fertigmachte, hätte er laut Zulassungsordnung sämtliche Unterlagen inklusive Bachelor-Zeugnis bereits vor den Aufnahmeprüfungen einreichen müssen– um die allgemeine Genehmigung zum Masterstudium zu überprüfen. Das ging natürlich nicht, also hieß es, die Unterlagen müssten spätestens bei der Einschreibung vorliegen. Da war mein Zeugnis aber immer noch nicht eingetroffen. Als ich es schließlich im Dezember vorlegen konnte, kam nur ein knappes: „Ok, dann lege ich das zu den Akten.“

Aktuell beschäftige ich mich mit Fragen nach a-kassa (in Schweden gibt es über 26 verschiedene Arbeitslosenkassen, da muss man erstmal durchblicken) und Gewerkschaftszugehörigkeit (ca. 80% der Schweden sind gewerkschaftlich organisiert). Mitglied im Mieterbund wurden wir ganz unkompliziert, die kamen unaufgefordert zu uns nach Hause. Tolle Sache: für einen geringen Aufschlag auf die Mitgliedsgebühr bekommt man die Sicherheit, dass der Mieterbund die Hälfte der Miete übernimmt, wenn man mehr als 14 Tage krank ist. Der nächste Schritt ist dann, dass wir mal langsam die Autos ummelden – aber das posten wir dann wahrscheinlich zum Jahrestag unter Äventyr

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