Midsommar auf Schloss Läckö IV


Der eigentliche Mittsommertag fiel dann völlig ins Wasser, fast den ganzen Tag ist in irgendeiner Form Wasser vom Himmel gefallen. Als Nebel, Platzregen, Nieselregen, Sprühregen, Bindfadenregen, Eimerregen, Gieskannenregen, Regenregen… Die wenigen Sonnenminuten haben wir für ein paar Mini-Spaziergänge genutzt, die meiste Zeit saßen wir aber im Bus und haben gelesen. Das war auch mal sehr schön und irgendwie nötig! Einfach mal alles gaaanz langsam tun. Und dem Blumenkranz hat der Regen auch gut getan, denn der war selbst am Sonntag noch ziemlich frisch.

Der Kranz war im Regen noch einmal richtig aufgeblüht.

Am Sonntag hatten wir dann nicht das Bedürfnis, gleich wieder nach Hause zu fahren. Stattdessen sind wir noch einmal zum Schloss gefahren, in dem gerade eine Ausstellung des Fotografen Lennart Nilsson gezeigt wird – der mit den wunderschönen Bildern von Föten und Embryos.

Da wir dann schon einmal den Eintritt fürs Schloss gezahlt hatten – oder besser: Da Annika schon einmal den Eintritt fürs Schloss gezahlt hatte und ich als Kind bis 26 noch völlig kostenlos rein durfte, haben wir uns auch noch den Rest angesehen. Schloss Läckö ist ein insgesamt recht skurriler Bau, denn die spätmittelalterliche Burg wurde in der Renaissance zum Schloss umgebaut und dann im Barock modernisiert. Man läuft also die ganze Zeit durch einen seltsamen Mix aus mittelalterlicher Wehranlage und barockem Prunk. Besonders schön ist aber der Schlossgarten, in dem es von dicken Hummeln nur so wimmelte.

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