Rückblick: von Jönköping nach Askersund


Ich will nicht sagen, dass unser Urlaub dieses Jahr ereignislos verlaufen wäre, aber es sind dieses Jahr weniger Fotos entstanden, die einen aktiven Urlaub dokumentieren würden.

Die ersten 10 Tage verbrachten wir fast vor unserer Haustür: am Vättern, Schwedens zweitgrößtem See. Wir hangelten uns am Westufer von Jönköping über Hjo und Karlsborg bis nach Askersund, immer von einem Badplatz zum nächsten; 150 km in fünf Tagen, das gute Wetter verhinderte längere Autofahrten. In Hjo hatte der See gerademal 14 Grad, das ist schon an der Schmerzgrenze für untrainierte Badelustige und stand gleichzeitig in krassem Gegensatz zu den schwülwarmen Lufttemperaturen, die verhinderten, dass ich bei unserem Stadtbummel durch Hjo, einem wirklich sehr hübschen Holzstädtchen auch nur ein einziges Foto gemacht hätte (aber es ist wirklich wie aus dem Bilderbuch!). Mehr zu Dokumentationszwecken entstand dieses Bild mit Blick nach Osten und den aufziehenden Gewitterwolken.

Camperidyll bei aufziehendem Gewitter
Camperidyll bei aufziehendem Gewitter

In Karlsborg trotteten wir aus kulturellem Pflichtgefühl (man kann ja nicht nur baden und Eis essen) durch die alte Festungsanlage. Karlsborg nennt sich „Schwedens Reservehauptstadt“, denn im Falle eines feindlichen Angriffs über die Ostsee wären die königliche Familie und das Parlament früher hierher verlegt worden.

Fliegerdenkmal in Karlsborg
Fliegerdenkmal in Karlsborg
Reservewohnsitz der könliglichen Familie (heute in Privatbesitz)
Reservewohnsitz der könliglichen Familie (heute in Privatbesitz)

Doch auch an diesem Tag überwog bald das Bedürfnis nach Abkühlung und der nächste Badplatz war schnell gefunden.

Nicht am Vättern, dafür mit Sprungturm und 6 Grad wärmer
Nicht am Vättern, dafür mit Sprungturm und 6 Grad wärmer

An der Nordspitze verändert der 135 km lange und rund 30 km breite Vättern sein Gesicht und verwandelt sich in eine liebliche Schärenlandschaft mit vielen kleinen Inselchen. Askersund ist offensichtlich ein beliebtes Ziel für Segler und der Badplatz auf der vorgelagerten Insel, die man über den 200 Meter langen Bootssteg erreicht, ist vom feinsten. Vor allem morgens, wenn man noch ganz alleine dort ist.

Hafen von Askersund
Hafen von Askersund
Blick auf Askersund
Blick auf Askersund

Aber auch das Städtchen selbst ist sehenswert, wenn man bunte Holzhäuser mag.

Reihenhäuser in Askersund
Reihenhäuser in Askersund
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Ein Kommentar zu “Rückblick: von Jönköping nach Askersund”

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