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6. Dezember: Tut tut tuuuut!


Morgen hat unser Chef seinen letzten Arbeitstag, danach geht er in Pension. Von Haus aus ist er Klarinettist und wird er niemals müde, sein Instrument als Beispiel in allen passenden und unpassenden Zusammenhängen anzubringen. Als Abschiedsgeschenk gibt’s deshalb von allen Mitarbeitern, die wissen, in welches Ende man bei der Klarinete reinbläst, ein kleines Ständchen.

Dass Annika Klarinette spielt, weiß man an der Kulturschule (und als aufmerksamer Blogleser), aber auch ich habe mir mal vor vielen Jahren auf der Klarinette meines Vaters ein paar Grundlagen beigebracht. Autodidaktisch und ziemlich falsch, aber ich bekomme auf jeden Fall einige Töne hin. Und deshalb habe ich heute Abend auch mal wieder in eine Klarinette geblasen, damit ich morgen das Ständchen mit ein bisschen Gequietsche bereichern kann. Jetzt muss ich mir nur noch ein Instrument leihen, aber das sollte kein Problem sein.

Preisfrage des Tages: Welches Lied werden wir spielen?

Tut tut tuuut, tut tut tuuut, tut tut tut tut tuuuuuut!…

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Warum heute eine Schokoladen-Erdnuss-Torte meine Stimmung hob


Der beste Augenblick des Tages: Erst ein Gespräch zwischen meinem neuen Chef (Veganer) und einem Kollegen mithören – beide machen gerade 5:2-Diät und der neue Chef hat heute seinen :2-Tag, an dem man nur 600 Kalorien zu sich nehmen darf – und eine halbe Stunde später die Miene des Chefs sehen, als die Kollegin, die heute für unser wöchentliches Fika zuständig war, eine Kuchenplatte auf den Tisch stellte und stolz verkündete: „Schokoladen-Erdnuss-Torte, laktose- und glutenfrei und vegan!“

An den Rändern quoll zärtlich die cremige, snickersartige Füllung raus und die millimeterdicke Schokoglasur knackte verlockend, als wir die Torte anschnitten… Mhmmm…

Mein neuer Chef ist einer der Gründe, warum es hier gerade so still ist im Blog. Nach monatelangen Verhandlungen im Herbst über meine kleine, aber sehr feine Musikschule und deren Fortexistenz müssen wir uns seit 1. Januar mit einer Kompromisslösung und einem neuen Chef anfreunden. Das kostet mich gerade leider einiges an Energie, die mir abends und am Wochenende zum Bloggen fehlt.

Passend dazu zitiert der Lieblingskollege bei jeder sich bietenden Gelegenheit den schwedischen Schriftsteller und Komiker Tage Danielsson: „…men kaffe och bullar gör mig glad!“, ein Lied darüber, wie sich das Elend der Welt im allgemeinen und im speziellen eigentlich nur mit Kaffee und Süßgebäck ertragen lassen. Meist schiebt er mir dann die Keksdose zu.

Den schwedischen Text und eine englische Übersetzung gibt es hier: http://swedish-lyrics.tumblr.com/post/67846889238/tage-danielsson-kaffe-och-bullar-translated