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Duo Clariano


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Seit gut zwei Jahren spiele ich mit dem Lieblingskollegen Kammermusik. Anfangs nur gelegentlich, hier mal ein Musikgottesdienst, da mal ein bisschen Cafémusik. Ein Stück, das aber bereits seit unserer Anfangszeit im Hintergrund mitlief, ist Claude Debussys Première Rhapsodie für Klarinette und Klavier; ein musikalischer Brocken, den man nicht mal eben irgendwo nebenher spielt. Und so wuchs über die Zeit der Gedanke, dass wir eigentlich mal ein Konzert zusammen machen sollten.

Nun habe ich seit meinem Examen durchaus das eine oder andere Konzert gespielt, allerdings meist als Korrepetitor für fortgeschrittene Schüler oder bei Konzerten mit meinen Kollegen. Das Konzept mit dem Lieblingskollegen war und ist aber ganz dezidiert ein ganz anderes: keine Solokonzerte mit Orchesterersatz, keine Bravourstücke für Solist und Klaviergedudel, sondern echte, gleichberechtigte Kammermusik.

Dass 2018 sich der Todestag von Debussy zum 100. Mal jährt, war ein willkommener Anlass, sich jetzt mal einen Ruck zu geben und die Sache ernsthaft in Angriff zu nehmen. Und so ist daraus ein ganz hübsches einstündiges Programm geworden, mit Debussy, Saint-Saëns, Brahms, Gade und einem zeitgenössischen Komponisten, der mir ganz besonders am Herzen liegt. Nein, nicht Jonas. Sondern der allerbeste Klavierlehrer.

Noch eine Woche… Noch lässt das Lampenfieber auf sich warten. Dafür ist aber auch eigentlich keine Zeit, denn im Moment besteht mein Leben im Wesentlichen aus unterrichten, üben, proben und schlafen. Der Lieblingskollege ist da erfreulicherweise ähnlich ehrgeizig wie ich und hat ebenso hohe Ansprüche an ein gelungenes Konzert.

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