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Bronze


Während die Welt im Olympiafieber ist, haben auch wir quasi eine Medaille gewonnen. Keine Ahnung, wieviele unserer Leser unserem Aufruf gefolgt sind, sich an der Abstimmung im Fotowettbewerb der Schwedenstube zu beteiligen, aber das Ergebnis war auf jeden Fall erfreulich: Unser Bild kam auf den dritten Platz und wird nun im Schwedenfotokalender 2013 als eines von drei Sommerbildern erscheinen! Danke an alle, die für unser Bild gestimmt haben!

PS: Gerade bekam ich die Frage, ob man den Kalender nur in Schweden kaufen könne oder ob man dafür Mitglied in irgendwas sein müsse. Nein, natürlich nicht! Den Kalender kann man für 16 € im Schwedenshop bestellen, in Deutschland sogar versandkostenfrei.

Fotowettbewerb


Nach einer längeren Pause, während der wir im internetfreien Urlaub waren, und bevor wir von eben diesem Urlaub berichten, müssen wir ein wenig Werbung in eigener Sache machen: Wir machen nämlich im Forum der Schwedenstube bei einem Fotowettbewerb mit. Gesucht werden drei Fotos zum Thema Sommer in Schweden, die dann in einem Kalender für 2013 veröffentlicht werden. Dabei kann jeder über seine Lieblingsbilder abstimmen. Dazu muss man einfach den entsprechenden Thread aufrufen, indem man hier klickt. Dann sucht man sich seine drei Lieblingsbilder aus und schickt eine Mail mit seiner Auswahl bis zum 31. Juli 2012 hier hin. Natürlich wollen wir an dieser Stelle nur auf den Wettbewerb hinweisen und euch nicht in der Entscheidung über euer Lieblingsbild beeinflussen. Außerdem sind die Bilder anonymisiert. Aber der aufmerksame Brevlåda-Leser könnte unseren Beitrag vielleicht schon einmal irgendwo gesehen haben…

[Update: Das Ergebnis…]

Midsommar auf Schloss Läckö II


Die Wegbeschreibung vom Campingplatzwart klang ganz einfach:
»Hier rechts, da links, dann durch den Wald und dann seid ihr da.«
Und es fing auch sehr gut an: Hier rechts, da links, dann durch den Wald und…
»guck mal, da sieht man schon das Schloss.«
»Oh ja. Dann kommt bestimmt gleich ein Weg.«
»Nee, irgendwie biegt die Straße in die falsche Richtung ab.«
»Haben wir was verpasst? Komm, wir schlagen uns einfach querwaldein, ist ja nicht weit.«

Der Wald war nicht überall so leicht zu durchqueren…

Schlag, schlag, schlag, durch Blaubeeren und Farne hindurch – und auf Mücken drauf. Fünf Minuten später stehen wir an einer Bucht mit Schloss. Nur leider auf der falschen Seite. Das war so nicht geplant.
»Zurück zum Weg oder weiter durchschlagen?«
»Da vorne ist eine Kuhweide, lass uns einfach dahin gehen und dann direkt rüber.«
Gesagt getan. Nach einigen hundert Metern im Wald klettern wir durch den Zaun und machen uns an die Überquerung. Zunächst geht alles gut, die Kühe sind Fressen beschäftigt, die Weide ist riesig und die Kuhfladendichte damit gering und es hat länger nicht geregnet, so dass wir auch ganz gut trockenen Fußes vorankommen. Dann stehen wir aber doch noch vor einem kleinen Sumpf, so dass wir einen weiteren Umweg in Kauf nehmen müssen. Über den Entwässerungsgraben hat der Bauer zum Glück ein stabiles Brett gelegt und so kommen wir wieder auf sicheren Boden und können die letzten paar Meter zur Straße recht problemlos überwinden, die uns dann schnell zum Ziel bringen soll.

»Haaalt! Pass auf!«
»Ja?«
»Da, im Gras! Nicht drauftreten!«
»Was denn?« (panisch)
»Hier ist alles voller smultron!« (Walderdbeeren)
»Zeig mal! Mmmh, lecker!«
So schnell waren wir dann also doch nicht von der Kuhweide zu bekommen, erst mussten wir noch ernten – und fotografieren. Und es hat sich gelohnt! Da waren die Mühen im Wald und das Muhen auf der Weide schnell vergessen und das letzte Stück zum Schloss gleich doppelt so süß.