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Reisetagebuch vs. Blog


„Und was macht ihr im Sommer? Ihr fahrt bestimmt nach Hause nach Deutschland, oder?“ Diese Frage haben wir vor Beginn der Sommerferien öfter gehört und regelmäßig überraschten wir unsere Gesprächspartner mit der Antwort: „Nein, wir fahren in die entgegengesetzte Himmelsrichtung.“

Nun kann man sich fragen, wo man eigentlich Urlaub macht, wenn man dorthin gezogen ist, wo man vorher immer Urlaub gemacht hat, aber sowohl die Vermutung, dass wir jetzt jeden Sommer Flugreisen in südliche Gefilde unternehmen müssen, als auch die Befürchtung, dass wir zu Dauercampern mit Gartenzwergen vor dem unterkellerten Wohnwagen werden, ist unbegründet, solange es nördlich von Borås noch weit über tausend Kilometer Land gibt. (Und da sind Norwegen und Finnland, zwei unserer Da-müssen-wir-unbedingt-mal-hin-Ziele noch nicht mit eingerechnet.)

Da Jonas und ich ja im Alltag so unglaublich durchorganisierte Menschen sind (hüstl), tendierte unsere Vorbereitung für die Urlaubszeit gegen Null. Alles, was wir bei der Abfahrt mit unserem 18 Jahre alten VW-Bus wussten, war, dass unsere erste Anlaufstelle das Festival Musik vid Siljan sein würde. Jonas hatte mir zum Geburtstag Karten für drei der über 60 Konzerte geschenkt, die in der ersten Juliwoche rund um den Siljansee im mittelschwedischen Dalarna stattfanden. Was wir in den vier Wochen sonst noch so erleben würden und wo, überließen wir dem Wetter und dem Zufall.

Wie bereits erwähnt, sind wir – zumindest im Urlaub – kommunikationstechnisch etwa auf dem Stand unseres Busses und haben nur unsere Handys dabei (die ersten Handys kamen doch so Mitte der 90er, oder?), die auch wirklich nichts anderes können als telefonieren und SMS schreiben. Statt eines Blogs führen wir unterwegs immer ein (meist) sehr detailliertes Reisetagebuch, in dem wir täglich Reiseroute, Wetter und natürlich unsere Erlebnisse festhalten.

Reisetagebuch

Mithilfe dieses Tagebuches und der rund 1500 Bilder – ich habe mich dieses Jahr etwas zurückgehalten mit knipsen – werden wir die nächste Zeit hier einige Erlebnisse festhalten. Ein chronologischer Reisebericht würde vermutlich uns überfordern und euch langweilen, daher wählen wir für euch nur die Highlights aus. Die Antwort auf „und was habt ihr sonst so gemacht?“ darf sich der geneigte Leser selbst zusammenreimen.

Zum ersten Mal


Zum ersten Mal mit dem Reisebus in Schweden unterwegs.
Zum ersten Mal in einer schwedischen Raststätte etwas essen.
Zum ersten Mal mit der Fähre über den Öresund fahren.
Zum ersten Mal in ein dänisches Museum gehen.
Zum ersten Mal Kunst von Yoko Ono sehen.
Zum ersten Mal Rhabarbersaft trinken.
Zum ersten Mal in Dänemark essen gehen.
Zum ersten Mal Helsingør entdecken.
Zum ersten Mal mit Schweden Fußball gucken.

Das alles ergibt: Zum ersten Mal eine Studienreise mit meinen Kollegen machen.

Zum Schuljahresabschluss hatte sich mein Chef etwas besonderes für uns einfallen lassen: Nachdem das sonst wohl übliche große julbord-Fressen zu Weihnachten ausgefallen war, waren wir jetzt auf einen Ausflug ins Lousiana bei Helsingør eingeladen worden, Dänemarks größtem und bedeutendstem Museum für moderne Kunst. Dort wurde vor einigen Tagen eine große Retrospektive über Yoko Ono eröffnet, an der die Künstlerin selbst mitgewirkt hat. Außerdem bietet das Museum zur Zeit eine weitere, sehr beeindruckende Austellung mit Werken der Amerikanerin Tara Donovan (unbedingt dieses Video ansehen!) sowie die obligatorischen eigenen Werke. Und das alles eingebettet in eine fantastische Außenanlage!

Direkt am Meer gelegen, ist das Museum nicht einfach nur ein Klotz mit langen, ungemütlichen Gängen: Stattdessen ist das Gebäude in einen großen Park integriert, der mit See, Kunst und fantastischem Meerblick zum Flanieren und Verweilen einlädt. Oder ist der Park in das Gebäude integriert? Beides ist aufeinander abgestimmt und durch riesige Glasfassaden sowie viele Aus- und Eingänge verschmelzen Drinnen und Draußen miteinander. Im Zentrum steht dabei eine Villa von 1855, die immer wieder erweitert und ausgebaut wurde und so irgendwie in die Landschaft eingewachsen ist. Leider ist die offene Anlage des Museums nicht so konsequent, wie man sie sich erträumen könnte: Ein hoher Zaun, teilweise sogar mit Stacheldraht, und viele Überwachungskameras umgeben das Gelände und sperren so die Badenden am Strand aus und die bezahlenden Besucher ein. Trotzdem ist das Museum unbedingt einen Stopp wert, wenn man auf der Vogelfluglinie nach Schweden unterwegs ist.

Nach einer spannenden Führung durch die Yoko Ono-Ausstellung hatten wir viel Zeit, um das restliche Museum sowie das Gelände zu entdecken, bevor es zum Essen ging. Fühlte sich Dänemark schon vorher sehr kontinental, um nicht zu sagen: deutsch an, sah ich bei dem alten Fachwerkhaus und dem Biergarten des Gamle Humlebæk Kro endgültig Dirndl und Lederhosen vor mir. Als dann auch noch Schweinebraten mit Rotkohl und knuspriger Schwarte serviert wurde…

Abschließenden folgte noch ein kleiner Shoppingstop in Helsingør. Während die Mehrheit der männlichen Kollegen zielstrebig in den lokalen Wein- und Whiskyläden verschwand, streiften die Frauen durch die Klamotten- und Schuhläden… Ich habe mich fast geschämt für so viel Klischee auf einmal und bin stattdessen in dem hübschen Städtchen auf Fotosafari gegangen und habe ein Eis gegessen.

Bleibt noch das mit dem ersten Mal Fußball gucken: Ich hatte mich im Bus nach hinten gesetzt, man will ja zu den coolen Leuten gehören. Daher war ich von lauter (Rock-)Gitarristen umgeben. Die sind bei uns ausnahmslos männlich, und Männer mögen ja bekanntlich Fußball. Außer mir – ich finde Fußball ziemlich öde. Aber wenn alle potenziellen Gesprächspartner um einen herum gebannt auf den Bildschirm eines Laptops starren, um zu sehen, wie hoch Schweden gerade gegen die Färöer gewinnt (3:0, eher mau also), dann hat man halt keine andere Wahl.

Nach der Heimfahrt hieß es dann Abschied nehmen für den Sommer, ich habe nämlich seit heute sommarlov!

Nationaltag


Auch auf die Gefahr hin, dass ich mich bei unseren Lesern aus dem regengeplagten Mitteleuropa unbeliebt mache… Wir hatten gestern mal wieder so einen Bilderbuchtag. Arbeitsfrei, weil Nationaltag und Sonne, Sonne, Sonne.

23 Grad

Flaggen und Nationalhymnen hatte ich dieses Jahr allerdings bereits ausreichend, deswegen war uns heute nicht nach irgendwelchen Großveranstaltungen, sondern nach einer kleinen Wanderung – seitdem ich meine Kamera habe, wird das irgendwie nichts mehr mit größeren Touren. Dass es da aber auch immer überall so schön blühen und summen muss…

Am Wegesrand

Inzwischen sind wir dann auch so weit, dass ich nicht mehr unerkannt mit der Kamera durchs Gras robben kann. Wie ich so auf der Jagd nach dem Motiv „Blaue Libelle an Margerite“ war, rief es plötzlich von hinten „Aah Sommerzeit… hier wachsen ja pianofröken im Gras!“ Bis ich artig die Schülereltern begrüßt hatte, die das „Klavierfräulein“ ihrer Töchter im Gras entdeckt hatten, war dann auch die Libelle weg, hmpf…

Margeriten

Aber später hab ich sie dann doch noch erwischt:

Blaue Libelle

Am Fluss entlang

Wir mussten Viskan, Ätran, Spyan und Gallan oder wie sie auch immer hießen, lernen, vier kolossale Flüsse, die das südschwedische Hochland entwässerten.

aus Mikael Niemi: Populärmusik aus Vittula

Einer dieser vier kolossalen Flüsse, der Viskan, fließt vor unserer Haustür vorbei und die seit Wochen anhaltende Trockenheit hat ihre Spuren hinterlassen – ein wenig von dem Wasser, das Deutschland gerade zu viel hat, fehlt hier:

Viskan

An der alten Mühle

Wenn man dem Flusslauf etwa zwei Kilometer aufwärts folgt, kommt man zu einer kleinen, alten Mühle, die vom örtlichen Heimatverein gepflegt wird und an Sommerwochenenden geöffnet hat.

Zur Feier des Tages spielten dort Spielmannsleute mit ihren Schlüsselfideln (schwed: Nyckelharpa). Mit dem, was in Deutschland so unter „Volksmusik“ verkauft wird, kann man mich ja jagen, aber mit schwedischem Folk – und dann noch auf traditionellen Instrumenten! – sieht das ganz anders aus.

Hinterher kamen wir noch ein wenig mit den Musikern ins Gespräch und wie es der Zufall will, brauchen sie gerade einen Tastendrücker für ihr tragbares Harmonium. Erwähnte ich schon, dass ich seit einiger Zeit auf der Suche nach einem Folkensemble bin, es aber bisher immer am Instrument scheiterte…? Wenn ich wolle, dürfe ich aber natürlich auch mit Nyckelharpa anfangen, sagte die Chefin, sie haben auch Leihinstrumente. Dann weiß ich also auch, was ich ab Herbst an Sonntagabenden machen werde…

Am und im See

Nach unserer kleinen Wanderung mussten wir uns dringend abkühlen und tauschten Kamera gegen Wasserthermometer. Wir erinnern uns: letzten Freitag waren es noch 15°C. Gestern, nur 6 Tage später, zeigte das Thermometer bereits 20°C an der Oberfläche und 18°C in Armlängentiefe. Wir waren etwa zehn Minuten im Wasser und hätten es auch noch länger ausgehalten. Nur etwa einen Monat, nachdem der Frühling und das erste Grün endlich kamen, können wir also konstatieren, dass jetzt Sommer ist. Unglaublich, wie schnell das ging…

Keine Nachrichten = gute Nachrichten


Im Jahr 2000 steckte das Internet noch in den Kinderschuhen, Emails waren noch nicht überall eine Selbstverständlichkeit und vieles wurde sogar noch der guten, alten Post anvertraut. In ebendiesem Jahr war ich als Austauschschülerin mehrere Monate in einer Kleinstadt mit einer Million Einwohnern in der tiefsten zentralchinesischen Provinz.
Da ich bei meiner Abreise wenig über meine Gastfamilie und meine Lebensverhältnisse in den kommenden Monaten wusste, aber schon vermutete, dass die Kommunikation schwierig werden könnte, vereinbarte ich mit meiner Mutter: Keine Nachrichten = gute Nachrichten.
Sollte heißen: Wenn ich mit Malaria darniederliegen, mit Blinddarmentzündung nach Hongkong ausgeflogen würde oder mir eine Rikschah den Fuß abgefahren hätte, dann hätte vermutlich jemand meine Mutter informiert. Im Normalfall bedeutete Funkstille aber höchstwahrscheinlich Stromausfall, keine Internet-/Telefon-/Faxverbindung oder schlicht: viele Erlebnisse und keine Zeit für Heimweh.

Die Funkstille, die hier auf Brevlåda in den letzten Wochen herrschte, ist auf letzteres zurückzuführen. Der Sommer, der sich im August letztlich doch noch hergetraut hat, war einfach zu kostbar, um länger als unbedingt notwendig vor dem Rechner zu sitzen. Außerdem waren in der alten Heimat Sommerferien, sodass wir viel Zeit mit urlaubenden Freunden hier in der Gegend verbracht haben. Die Kombination aus: Job mit Möglichkeit zum Homeoffice + Jonas‘ Semesterferien + VW-Bus + in Schweden (fast) überall verfügbares Internet ermöglichte uns drei lange Wochenenden in Folge, nur ab und zu mussten wir uns dann doch mal bei der Arbeit blicken lassen… (Das heißt nicht, dass ich nicht gearbeitet hätte, aber dabei mit Freunden vor deren Ferienhaus zu sitzen und nach der Arbeit noch schnell in den Vänern zu springen, hat schon was.)

Aber warum „wir“ bei der Arbeit – Jonas hat doch noch Semesterferien? Jein. Die Hochschule ruht zwar noch ein paar Tage, aber sein neuer Job als Kontrabass-/Streicherlehrer in einer kommunalen Kulturschule hat bereits begonnen. Aber davon soll er selbst demnächst hier berichten.

Naturgemäß sammelt sich bei so vielen Erlebnissen eine Menge Erzähl- und Fotomaterial an. Und unser Åland-Urlaub wurde hier auch noch nicht in der nötigen Ausführlichkeit bebildert, ebensowenig wie unser Ein-Jahr-in Schweden-Jubiläum gewürdigt wurde… waaaah, Freizeitstress!

Der hat die Ruhe weg.

Für kommendes Wochenende hoffe ich daher mal ganz ketzerisch auf schlechtes Wetter, damit neben meiner (deutschen) Steuererklärung von 2011 auch hier ein paar Zeilen entstehen können. Denn am Wochenende danach sind wir auf einen 40. Geburtstag bei (schwedischen) Freunden eingeladen, anschließend folgen drei Chorwochenenden mit Proben und CD-Aufnahme, dann eine Konzertreise nach Cambridge, dann eine Konzertreise nach Karlsruhe und dann ist Weihnachten. Jedenfalls gefühlt.

Auch wenn es hier gerade etwas ruhiger ist – irgendwann kommen auch wieder lange, dunkle Novemberabende und die eignen sich ja bekanntlich ausgezeichnet dafür, die Fotos des vergangenen Sommers zu sortieren und in den Erinnerungen an endlose Sommernächte zu schwelgen. Aber solange lassen wir euch nicht warten. (Wage ich jetzt mal mutig zu behaupten…) Ansonsten gilt: keine Nachrichten = gute Nachrichten.

Nachholbedarf II: Neulich im Radio


„…och viss snöfall i de norra höga fjälltrakterna.“

Daran muss man sich auch erst einmal gewöhnen: Der Wetterbericht kündigt Schnee an, mitten im Juni. Zum Glück aber nur „im nördlichen Hochgebirge“, also weit, weit weg von uns. Irgendwo bei Kiruna wahrscheinlich, vielleicht auf dem Kebnekaise, Schwedens höchstem Berg. Wohnen tut da eh keiner, und wer um diese Jahreszeit dort herumirrt, der muss halt auf alles vorbereitet sein. Wir hingegen genießen einfach den Frühling/Frühsommer.

Ris och ros


Aus unerfindlichen Gründen läuft mir in letzter Zeit ständig der Ausdruck ris och ros über den Weg. In der herumliegenden Tageszeitung im Zug („Der Minister erhielt für seine Rede ris och ros„), in der Rundmail eines Kollegen („Die ros der Woche geht an die beiden Kollegen, die 20 neue Computer in den vierten Stock getragen haben.“) oder auf irgendwelchen Webseiten („Um unseren Service zu verbessern, freuen wir uns über ris och ros.“).
Was es sinngemäß bedeutet, war mir die ganze Zeit klar, nämlich soviel wie „Lob und Tadel“ oder besser: „Tadel und Lob“.
Dass man Lob metaphorisch mit einer Rose ausdrückt, ist ja irgendwie selbsterklärend, aber was macht der Reis in dieser Redensart? Bewirft man Leute, die etwas Blödes gemacht oder gesagt haben, in Schweden mit Reis? Ich kenn das nur als Hochzeitsbrauch, aber vielleicht erfüllt das da ja den gleichen Zweck, nur weiß es keiner… Oder ist der Reis hier Symbol für etwas Langweiliges, Uninspiriertes? Eine besonders alte Redensart kann das jedenfalls nicht sein, Schweden zählt ja nicht gerade zu den großen Reisanbaugebieten der Welt…

Mein „Reis der Woche“ geht jedenfalls an die Person, die unsere Autokennzeichen vom VW-Bus gestohlen hat. Ja, Autokennzeichen. Nachdem wir gerade erst den Vandalismus-Totalschaden unseres Twingos verkraften mussten, jetzt das. Zum Ko… Der Bus stand (und steht) auf unserem gemieteten Parkplatz in der Siedlung und laut Polizei darf das Auto ohne Kennzeichen nicht bewegt werden. Jetzt geht also erst mal wieder das Gerenne nach neuen Schildern los. Wir dachten erst, wir nehmen das als Anlass, das Auto jetzt hier anzumelden, aber um es hier anzumelden, müssten wir es erst mal zum schwedischen TÜV etc. fahren, was wir ja wie gesagt nicht dürfen. Und um ein Auto umzumelden, muss es erst mal angemeldet sein und dazu gehören bekanntlich unter anderem Kennzeichen. Und die brauchen wir aus Bayern, zusätzlich zu neuen Fahrzeugpapieren. Das ist aber ein riesengroßes Problem, denn Bayern ist noch nicht in der EU. Zumindest bekam ich diesen Eindruck, als ich mit dem unsympathischen Zeitgenossen in der Zulassungsstelle telefoniert habe. Wie gerne hätte ich diesen halsstarrigen Schuhplattler am Telefon mit einem Sack Reis überschüttet…

Statt Rosen...

Die Rose der Woche verdient daher meine Mutter, die jetzt die ganze Angelegenheit für uns regeln wird, so wie sie uns neulich schon das neue (gebrauchte) Auto hochgefahren hat, weil der schwedische Gebrauchtwagenmarkt kaum Kleinwagen hergibt.

Eine weitere Rose muss ich außerdem mal ans Wetter vergeben. Hier ist Sommer! Spätestens übermorgen. Die offizielle Definition von „Sommer“ des SMHI (Schwedisches meteorologisches und hydrologisches Institut) lautet nämlich: 5 Tage in Folge über 10°C. Klingt komisch, ist aber so. Die letzten Tage war wirklich T-Shirtwetter und heute Abend wehte der unverkennbare Geruch von Grillkohle durchs Dorf.

Und die Gartenarbeit geht wieder los! Wie ich gestern so die trockenen Blätter aus den Blumenbeeten harkte, Osterglocken pflanzte und anderes Grün- und Blumenzeug vom braunen Gestrüpp des Vorjahres befreite, fiel es mir wie Schuppen von den Augen: mit ris ist natürlich nicht Reis gemeint, sondern Reisig. Gut, dass wir hier einen Garten haben, denn wer weiß, wie lange ich sonst dieses Missverständnis noch mit mir herumgetragen hätte…