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17. Dezember: Instrumente schleppen und proben


Gestern und heute Abend habe wir, d.h. der Lieblingskollege und ich, jeweils drei Stunden mit unserem Orchester geprobt, denn morgen ist Weihnachtskonzert. Der große Nachteil an symphonischem Blasorchester ist der Krempel, den man immer mit sich rumschleppt, wenn man irgendwo ein Konzert gibt: 4 Kesselpauken, Röhrenglocken, Xylophon, Glockenspiel, Marimbaphon, Drumset, Bar Chimes, Gran Cassa mit Gestell, diverse kleine Trommeln, Congas, Woodblocks, 2 Taschen mit Percussionkleinzeug, 40 Notenständer und 2 Waschkörbe voll mit Notenordnern. Und dann hat man trotzdem immer noch irgendwas vergessen.

All das passt gerade so in einen großen Umzugsanhänger und zwei PKW. Um alles einmal komplett von der Musikschule in die 1,5 Kilometer entfernte Kirche zu bringen und dort wieder aufzubauen, ist man zu zweit locker einen halben Tag beschäftigt. Zwar versuchen wir immer, unsere Schüler und deren Eltern zu engagieren, aber manchmal muss das mitten am Tag passieren, wenn alle in der Schule oder bei der Arbeit sind.

Um in unsere Konzerte etwas klangliche Abwechslung reinzubringen und weil die Jüngeren im Orchester noch nicht über ein Stunde pausenlos spielen können, haben wir immer eine Solonummer oder etwas in kleiner Besetzung dabei, wo sich besonders engagierte Schüler präsentieren dürfen. Wegen des Festivals in Oldenburg vor einem Monat war aber die Vorbereitungszeit zu kurz, sodass der Lieblingskollege und ich dieses Jahr selbst einspringen.

Nachdem wir also heute den halben Tag Instrumente geschleppt hatten, saßen wir eine Stunde zusammen und probten zum ersten Mal, weil auch dafür die letzten Wochen keine Zeit war. Und dann war auch schon Probe mit dem Orchester, Zum Glück habe ich diese Woche keine Schüler im Einzelunterricht mehr.

Was wir als Duo spielen? Keine Weihnachtsmusik, sondern ein Ausblick auf unser nächstes Konzert im April:

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