Schlagwort-Archive: Winter

Weekend on ice


Letzte Woche haben wir uns ein neues Spielzeug gegönnt: långfärdsskridskor, Langstreckenschlittschuhe. Im Vergleich zu normalen Eishockey- oder Eiskunstlaufschuhen ist die Kufe wesentlich länger und gerade geschliffen, was enge Kurven nahezu unmöglich macht, aber dafür ist man auf dem Eis umso schneller unterwegs. Auf der Kufe sitzt die gleiche Bindung wie auf Langlaufskiern und logischerweise trägt man daher Langlaufschuhe. Ebenfalls zur Grundausstattung gehören isdubbar, ein Paar Eisdorne mit Schnur, die man griffbereit um den Hals trägt (so ähnlich wie Schraubenzieher, aber vorne sehr spitz). Sollte man tatsächlich mal ins Eis einbrechen, dann hackt man mit den isdubbar ins Eis und zieht sich bäuchlings aus dem Eisloch. So jedenfalls die Theorie, glücklicherweise musste ich es noch nie ausprobieren.

Bäuchlings auf dem Eis rumkriechen, das machen wir nur freiwillig für kleine Videospielereien…

Da wir jetzt seit über einer Woche zweistellige Minusgrade haben, sind alle Seen zugefroren und da es nicht viel geschneit hat, sind die Bedingungen nahezu optimal für lange Touren auf dem Eis. Seit Freitag nachmittag war ich quasi jede freie Minute auf dem Eis und mein Muskelkater jetzt am Sonntagabend ist nicht unbeträchtlich. Ebenso wie mein Sonnenbrand im Gesicht.

Gestern war ich mit Jonas hier unterwegs:

Das Wetter war leider nur mäßig, leichter Schneefall, dafür mollig warme -6°C. (Am Freitagmorgen hatten wir -14,5°C, als ich da vom Auto in die Schule ging, fühlte es sich an, als würde der Rotz in der Nase gefrieren…)

So richtig viel Erfahrung haben wir ja noch nicht im Beurteilen der Eisdicke, aber wenn alte Männer mit Angeln mitten auf dem See sitzen, ist das ein gutes Zeichen. Eisangeln heißt auf Schwedisch übrigens pimpelfiske. Ja, PIMPELFISKE! Die Herren Pimpelfischer haben immer einen Eisbohrer dabei und sind eine gute Anlaufstelle, wenn man wissen will wie dick das Eis ist – hier gestern um die 15 cm. Außerdem freuen sie sich meist, wenn sie einem Tipps geben können, wo das Eis eventuell brüchig sein könnte.

Bildschirmfoto 2016-01-17 um 21.43.38Heute, am Sonntag musste der arme Jonas ganzen Tag arbeiten (Probentag mit seinem Streichorchester), während ich mich mit einem Kollegen zum Eislaufen traf.

Unser Haussee ist jetzt nahezu komplett zugefroren und mein Kollege stammt aus Mittelschweden und ist daher schon mit Schlittschuhen an den Füßen auf die Welt gekommen (oder waren es Langlaufskier?) und etwas erfahrener im Beurteilen des Eises. Ich hätte mich sonst nie über die dunklen Eisrisse getraut…

 

Wenn das Eis so wie jetzt noch relativ jung ist und es windstill war, dann gleitet man mit den Schlittschuhen fast lautlos dahin, während das vielbefahrene, ältere Eis in Ufernähe sich jetzt nach fast zwei Wochen im Vergleich beinahe anfühlt wie Rollschuhe auf Kopfsteinplaster.

Direkt an unserem Vogelturm mündet der Viskan in den See und dort ist auch jetzt der See noch offen und daher muss man dort einen großen Bogen schlagen. Aber auch weiter draußen im See verursacht die Strömung noch Risse im Eis, die dann wieder zufrieren oder es entsteht eine Plattenverschiebung, die aussieht wie Bilder aus dem Erdkundebuch: „Wie die Alpen entstanden sind.“

Als die Sonne gegen vier hinter den Bergen verschwand, wurde es schnell deutlich kälter – oder ich war nach vier Stunden auf dem Eis einfach durchgefroren – dennoch wollte ich noch schnell zu Fuß zum Vogelturm, weil ich neugierig war, wie weit die Wasserrinne an der Viskanmündung in den See hineinreicht. Weit ist es nicht mehr, auch der Fluss ist fast zugefroren.

Grillwetter!


Seit Sonntag sind wir nach einem zehntägigen Trip nach Deutschland wieder zuhause – genau richtig, um die Rysskyla, die Russenkälte zu erwarten, die uns während der Heimfahrt per SMS angekündigt wurde. So richtig schlimm kalt ist es allerdings (noch?) nicht; -10°C sind bei Sonnenschein und Windstille gut auszuhalten. Schon die letzten zwei Tage waren wir jeden Tag lange draußen und haben mit Spannung dem Eis auf unserem See beim Wachsen zugesehen, aber heute war definitiv der Höhepunkt, nicht zuletzt, weil wir den Tag mit unseren Freunden zusammen verbracht haben. Am sechsten Januar ist Trettondagen in Schweden, der dreizehnte Tag nach Weihnachten und für viele ein arbeitsfreier Tag.

Als beim Frühstück der Blick aus dem Fenster einen wolkenfreien Tag und der Blick aufs Thermometer Chancen auf frisches Eis versprach (-12°C an der „warmen“ Hauswand), waren Schlittschuhe, Isomatten und eine Thermoskanne schnell zusammengepackt und eine SMS an unsere Freunde verschickt.

Wir trafen uns an einem Badplatz ungefähr 10 km von hier, der eine seichte Bucht mit einem sehr langen Sandstrand hat. Außer uns war noch niemand dort und so war uns bei den ersten Schritten auf dem Eis etwas mulmig. Allerdings kennen wir den See und wissen, dass auch 50 m vom Ufer entfernt das Wasser nur knietief ist; schlimmstenfalls hätten wir mit nassen Hosenbeinen den Ausflug abbrechen müssen. Aber das Eis fühlte sich sehr stabil an und machte keine Geräusche, und so verflog das mulmige Gefühl schnell.

Wie immer, wenn wir Ausflüge mit unserer „Clique“ machen, hinken wir essenstechnisch etwas hinterher. Eine Banane, ein Schokoriegel und eine Flasche Wasser – meist reicht uns das, vielleicht noch ne Scheibe Brot, wenn wir was wirklich langes planen. Nicht so unsere schwedischen Freunde: die rückten heute doch gleich mit Brennholz, Würstchen, Brötchen, Ketchup und Senf und großem Picknickkorb an (und hatten natürlich auch an uns gedacht <3). Zweistellige Minusgrade sind ja auch wirklich kein Grund, nicht am See zu grillen…

Nachdem die anderen nach fast drei Stunden bei strahlendem Sonnenschein und Windstille langsam ans Heimfahren dachten, hatten Jonas und ich noch Lust, die anderen Badeplätze der Umgebung auszukundschaften und die Eislage zu checken:

Spannend waren die Eisverhältnisse an „unserem“ Badplatz: bis ungefähr 100m vom Ufer hatte das Eis weiße Frostnadeln, dahinter verlief eine scharfe Grenze und dort war das Eis blitzblank und dunkel. Das klare Eis ist noch nicht so alt, da haben wir uns auch (fast) nicht drauf gewagt.

Die letzte Station heute war „unser“ Vogelturm an der Viskanmündung. Die Aussicht über den See zeigt, dass bisher nur die Buchten zugefroren sind, aber der Wetterbericht für die nächsten Tage gibt Anlass zur Hoffnung, dass sich das noch ändern könnte…

Dezembernachmittag


Noch gut eine Woche bis zum kürzesten Tag des Jahres und bis jetzt hat uns der Winter weitgehend in Ruhe gelassen, wenn man von zwei heftigen Stürmen und Unmengen an Regen mal absieht. Unsere Standardroute zum Vogelturm ist ordentlich überschwemmt und wären die Pfeiler, auf denen der Bohlenweg steht, nicht gut anderhalb Meter hoch, wäre der Turm gerade unerreichbar. Wir waren zwischen zwei und drei heute nachmittag draußen, länger darf man auch gerade nicht mehr warten, wenn man ein paar Sonnenstrahlen erwischen möchte.

Herbstbild


Dies ist ein Herbsttag, wie ich keinen sah!
Die Luft ist still, als atmete man kaum,
Und dennoch fallen raschelnd, fern und nah,
Die schönsten Früchte ab von jedem Baum.

O stört sie nicht, die Feier der Natur!
Dies ist die Lese, die sie selber hält,
Denn heute löst sich von den Zweigen nur,
Was vor dem milden Strahl der Sonne fällt.

Friedrich Hebbel (1813-1863)

Zwei große Spaziergänge an diesem wunderschönen Herbsttag, einer im Wald, einer am See. Die Natur ist ungewöhnlich spät dieses Jahr, die letzten Jahre war es bereits Mitte September so bunt. Diese Woche hatten wir die ersten Nachtfröste, auch das ist spät. Doch der Winter naht, und damit man das nicht vergisst, stellen die Schweden jetzt wieder überall orange Stangen an den Straßenrand… Aber bis es soweit ist, versuchen wir im milden Strahl der Sonne so viel Licht wie möglich zu tanken.

Schon Frühling?


Während in Deutschland zum Teil noch tiefster Winter herrscht und die Schneedecke nicht einmal daran denkt zu schmilzen, kann man bei uns schon Frühlingsgefühle bekommen. Überhaupt war es dieses Jahr noch überhaupt nicht richtig kalt und Schnee hatten wir vielleicht zwei Wochen lang. Diese Woche hat mehrfach die Sonne geschienen und gestern war es so warm, dass wir uns einfach auf den Vogelturm stellen und in die Sonne gucken konnten, ohne zu frieren. Dabei sind uns dann auch noch ein paar Vögel und andere schöne Motive vor die Kamera geflogen.

Da es in der Sonne so schön war, entschieden wir uns gegen einen längeren Spaziergang, denn dann geht man hauptsächlich durch schattigen Wald – oder langweilige Wohngebiete. Stattdessen zogen wir nur bis zum Badplatz weiter und setzten uns wieder in die Sonne. Zwischendurch musste ich allerdings doch testen, ob das Eis am Ufer noch trägt.

Jetzt wollen wir mal sehen, was das Wetter die nächsten Tage macht. Eigentlich ist es noch deutlich zu früh für Frühling, aber an einen späten Wintereinbruch glauben wir mittlerweile auch nicht mehr.

Sundholmen


Zur Zeit haben die meisten Seen hier eine dünne Eisschicht, manche waren Anfang der Woche bereits begehbar. Nur unser Haussee ist aufgrund der geografischen Gegenheiten immer einer der letzten, die zufrieren.

Andere Seen frieren da schneller zu, so zum Beispiel der See Tolken, eine gute halbe Stunde von hier. Direkt am See liegt Sundholmens Gård, ein hübsches Herrenhaus mit ausgedehnten Grünanlagen, die der Kommune gehören und daher für jedermann zugänglich sind.

IMGP4695
Das Herrenhaus Sundholmen, im Hintergrund der zugefrorene See.

Interessant ist Sundholmen vor allem wegen der Schlossruine auf einer vorgelagerten Insel. Am Ufer liegen Ruderboote, mit denen jeder Besucher die 150 Meter zur Insel hinüberrudern kann.

Links im Bild die Insel mit der Ruine, leider wird es schon dunkel.
Links im Bild die Insel mit der Ruine, leider wird es schon dunkel.

Den Spuren nach zu urteilen konnte man die Tage wohl auch zu Fuß hinüber gehen, aber so ganz geheuer war uns das Eis dann doch nicht und so hielten wir uns am Ufer.

Wie wir von einer Infotafel erfuhren, war die Insel bereits im Mittelalter von Mönchen bewohnt, bevor dort im 16. Jahrhundert ein Schloss errichtet wurde, und die Insel mit einer Brücke ans Festland angeschlossen wurde.

PENTAX Image
Schloss Sundholmen, Stich aus dem 17. Jahrhundert. Quelle: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Suecia_3-064_;_Sundholm.jpg

Dieses Schloss brannte mehrmals nieder und wurde wieder aufgebaut, aber nach dem letzten Brand vor rund 300 Jahren wurde es nicht mehr hergerichtet, die Ruine geriet in Vergessenheit und die Natur holte sich ihr Territorium zurück. Erst in den 1990ern wurde die Ruine wiederentdeckt und Besuchern zugänglich gemacht.

Die Schlossbewohner verließen also Anfang des 18. Jahrhunderts die Insel und siedelten sich auf der Halbinsel gegenüber an. Mitte des 19. Jahrhunderts entstand dort das heutige Herrenhaus mit mehreren Nebengebäuden. Das Haupthaus wird heute als Tagungshaus von der Kommune genutzt. An den Wochenenden steht es leer und kann privat angemietet werden. Eines der Nebengebäude dient als Unterkunft für Tagungsgäste.

Und wie sich das für ein ordentliches Tagungszentrum gehört, liegt unten am See ein kleines rotes Häuschen mit einer Sauna und einem „Kannibalentopf“, ein großer Holzbottich für vielleicht vier bis sechs Personen, der mit Wasser befüllt und von unten mit Holz beheizt wird.

Im Gegensatz zum mondänen Spa im Kongresshotel von Göteborg, würden wir auf Sundholmen schon mal gerne ein Wochenende mit ein paar netten Leuten verbringen…

Flop flop flop


Am Samstag vor dem ersten Advent ist bei uns im Ort traditionell Julstuga in der Kirche. Da wird mal eben der ganze Kirchenraum zum Adventsbasar umfunktioniert, es gibt jede Menge Stände mit Kunst- und sonstigem Handwerk und mindestens jeder zweite Stand verkauft Lose mit reellen Gewinnchancen (unsere Bilanz: 4 Lose, 3 Gewinne). Ob man jetzt gehäkelte Topflappen mit God Jul braucht, ist dabei auch irgendwie nebensächlich. Aber der vierarmige Kerzenständer ist ganz hübsch.

Außerdem gibt es Unmengen an Kuchen, Weihnachtsgebäck und risalamalta (ris à la malta = warmer Milchreis mit Zimt und Zucker) und die Pfadfinder entzünden vor der Kirche ein riesiges Lagerfeuer, über dem ein Topf mit Glögg hängt (alkoholfrei natürlich), und grillen Marshmallows im offenen Feuer.

Natürlich sitzt in einer Ecke auch ein Weihnachtsmann und nimmt handgeschriebene Wunschzettel entgegen und selbstverständlich lassen wir uns als Musikschule die Gelegenheit nicht entgehen, unsere jüngeren Orchester und Ensembles ebenfalls auflaufen zu lassen. Die Kirche und das angrenzende Gemeindehaus waren brechend voll.

Als es dann um 16 Uhr draußen dunkel wurde, sammelten sich die rund 50 Jugendlichen unseres großen Orchesters an der Kurmuschel und der ganze Marktplatz war mit Fackeln und Marschallern, tellergroßen Teelichtern, erleuchtet.

Weil mein Kollege, der das Orchester normalerweise leitet, heute anderweitig gebucht war, durfte ich ausnahmsweise dirigieren. Zwar bin ich schon ab und zu mal in der Probe als Vertretung für ihn eingesprungen, aber ich bin noch nie öffentlich als Dirigentin mit unserem Orchester aufgetreten. Heute also Premiere.

Wir hatten erfrischende -2°C, leichten Wind und gute 50 Minuten Programm. Die Pultlampen gaben nach und nach den Geist auf, weil die Batterien die Kälte nicht vertrugen. Die Flöten und Klarinetten in der ersten Reihe taten mir ernstlich leid, weil sie die ganze Zeit im Wind standen und im Gegensatz zu mir keine Handschuhe tragen konnten. Neben der obligatorischen grünen Baskenmütze trug ich unsere weißen Uniformhandschuhe – nicht nur wegen der Kälte, sondern vor allem, weil man dann die Hände im Dunklen besser sieht. Ansonsten waren wir heute wegen der Kälte in zivilen Winterjacken. Aber das Orchester ist gut erzogen und keiner murrte.

Das Publikum hatte es sich mit Thermoskannen, Wolldecken und Isomatten auf den Besucherbänken vor der Freilichtbühne gemütlich gemacht und die Pfadfinder waren mit ihrem Lagerfeuer und ihrem Glöggtopf umgezogen und versorgten diejenigen, die ohne eigene Thermoskanne gekommen waren.

Nach einer Dreiviertelstunde verließ ich mit dem Orchester die Bühne und wir stellten uns um den (noch) nicht erleuchteten Weihnachtsbaum auf dem Marktplatz auf, wo wir unsere eigene Fanfare spielten, während der Vorsitzende der lokalen Händlervereinigung im richtigen Augenblick auf den großen roten Knopf drückte, der den Weihnachtsbaum erstrahlen ließ.

Flop flop flop… So klang der Applaus der rund 120 behandschuhten Zuhörer, die tapfer bis zum Schluss in der Kälte ausgeharrt hatten.

Woran merkt man…


…dass der Winter kommt? Eine kleine Checkliste:

– Die Kollegen bringen pepparkakor zum fika mit. Check!

– Die Reifen vorbeifahrender Autos machen wieder komische Geräusche. Check! (Die Dubbdäcksaison hat begonnen.)

– Die Kirchenmusikerin am Ort sucht einen Klavierbegleiter für die Borås-Lucia und deren Gefolge. Check!

– Die Kollegen an den Schulen diskutieren, wie die schulinterne Luciafeier aussehen soll und welche Musikschüler welche Stücke begleiten können. Check!

– Schüler kommen mit dem Katalog samt Bestellzettel von Jultidningar, Weihnachtszeitungen, ins Lehrerzimmer.
(Der Katalog enthält vor allem Comiczeitschriften, Koch-, Back- und Bastelbücher sowie Kalender. Für jeden Artikel, den jemand aus diesem Katalog bestellt, bekommt das Kind eine Provision vom Verlag sowie je nach Verkaufsgeschick auch Sachgeschenke im Wert zwischen Kinogutschein und Apfelhandy 6. Angeblich hat sich vor zwei Jahren einer unserer Schüler auf diese Weise ein Quad finanziert.) Check!

– Ich desinfiziere mindestens zweimal täglich mein Unterrichtsklavier. Check!

– Ich sehe mein Zuhause unter der Woche nur noch im Dunkeln. Check!

– Meine Schüler antworten auf die Frage: ‚Wie liefs mit dem Üben?‘ mit strahlenden Augen: ‚Toll! Guck mal, was ich mir selbst beigebracht habe: [Es folgen die ersten sechs Töne des Refrains von Bjällerklang.]‘ Check!

Es riecht nach Frühling


…wenn das fritidsfröken (Hortbetreuerin), von dem man sich immer den Musiksaalschlüssel leiht, wieder mit den Kindern rausgeht.

…wenn man seit Wochen endlich wieder mal die Sonne sieht.

…wenn man um halb sechs aus der Kulturschule kommt und es noch nicht stockfinster ist.

…wenn beim Nachbarn aus der Treckerspur vom letzten Jahr ganz frisches Gras sprießt.

Aber eigentlich ist es erst Februar und damit immer noch mitten im Winter. Da der bisher aber dieses Jahr ausgefallen ist, kann der Frühling dann bitte ein wenig früher anfangen?